Donnerstag, 5. März 2009

der sprung in der schüssel 2

wir schämen uns oft dessen
wo wir nicht perfekt sind.
wir denken so sein zu müssen
wie eine maschine.
aber gott wollte uns so
wie wir sind.
mit sprüngen
mit fehlern
mit den muttermalen im gesicht.
wären wir nicht unperfekt
wir wären nicht da
wir wären nicht lebend.
wir sind
weil wir so sind wie wir sind
und das ist gutso.
ich liebe
ich binverrückt
ich binnichtmehrwieichmichkenn
und das ist gutso.
undichwünschdir ebenso
dass du lebenlernst
zeithast
zulieben
zuschauen
zugeben
zuzugeben
zuzuzugeben
und mehr
und
was ist wenn himmelerdetrifft
dann ist liebe
dann ist frieden
sei
seigut
seiwiedubist
seidu
ichliebedich

Der Sprung in der Schüssel

Es war einmal eine alte chinesische Frau, die zwei große Schüsseln hatte, die von den Enden einer Stange hingen, die sie über ihren Schultern trug.
Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos war und stets eine volle Portion Wasser fasste. Am Ende der lange Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau war die andere Schüssel jedoch immer nur noch halb voll.
Zwei Jahre lang geschah dies täglich: die alte Frau brachte immer nur anderthalb Schüsseln Wasser mit nach Hause. Die makellose Schüssel war natürlich sehr stolz auf ihre Leistung, aber die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich wegen ihres Makels und war betrübt, dass sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte, wofür sie gemacht worden war.
Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkamen, sprach die Schüssel zu der alten Frau: "Ich schäme mich so wegen meines Sprungs, aus dem den ganzen Weg zu deinem Haus immer Wasser läuft."
Die alte Frau lächelte. "Ist dir aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, aber auf der Seite der anderen Schüssel nicht?" "Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich mir deines Fehlers bewusst war. Nun gießt du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen. Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken. Wenn du nicht genauso wärst, wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus beehren."
Jeder von uns hat seine ganz eigenen Macken und Fehler, aber es sind die Macken und Sprünge, die unser Leben so interessant und lohnenswert machen. Man sollte jede Person einfach so nehmen, wie sie ist und das Gute in ihr sehen.
Also, an all meine Freunde mit einem Sprung in der Schüssel, habt einen wundervollen Tag und vergesst nicht, den Duft der Blumen auf eurer Seite des Pfades zu genießen.

danke my sister in love or low
wenn wir die eigenen sprünge sehen
wird es 1facher die sprünge der &eren zu sehen und lieben

jetzt

das geheimnis des jetzt
kannst du nur im jetzt erlEBEN

zeit istnicht
zeit istILLusion
zeit warundwirdimmersein

jetzt bistdu
jetzt lebstdu
jetzt istESundALLes

tu wasduliebst
tu wasdirdeinhERZ sagt
tu alleswasandere ERfreut

das geheimnis der liebe
ist jetzt

träum dir die zukunft ins jetzt
träum dirALLes wasgutist
träum dir dICH

1000fuss2009

love

true love
is the most beautiful thing on earth
every second
thinking about you
as you are far away
but in my soul u near
like you would be here
i dont care anymore
what will happen tomorrow
i just feel the now
the love i searched for many time
and now its here
now i feel deep love
thank you god
for beeing alife

Mittwoch, 4. März 2009

erde - dim



die
es
zu
behüten
gilt!

vo mim göttigieu

Bei einem Wohltätigkeitsessen zu Gunsten von Schülern mit Lernschwierigkeiten hielt der Vater eines der Kinder eine Rede, die so schnell keiner der Anwesenden vergessen wird. Nachdem er die Schule und ihre Mitarbeiter in höchsten Tönen gelobt hatte, stellte er folgende Frage: "Wenn keine störenden äußeren Einflüsse zum Tragen kommen, gerät alles, was die Natur anpackt, zur Perfektion. Aber mein Sohn Shay ist nicht so lernfähig wie andere Kinder. Er ist nicht in der Lage, die Dinge so zu verstehen wie andere Kinder. Wo ist die natürliche Ordnung der Dinge bei meinem Sohn?" Das Publikum war Angesichts dieser Frage vollkommen stumm.
Der Vater fuhr fort: "Ich bin der Meinung, wenn ein Kind so ist wie Shay, das geistig und körperlich behindert zur Welt kommt, dann entsteht die Möglichkeit, wahre menschliche Natur in die Tat umzusetzen, und es liegt nur daran, wie die Menschen dieses Kind behandeln."
Dann erzählte er die folgende Geschichte: Shay und ich waren einmal an einem Park vorbeigekommen, in dem einige Jungen, die Shay kannte, Baseball spielten. Shay fragte: "Glaubst du, sie lassen mich mitspielen?" Ich wusste, dass die meisten der Jungen jemanden wie Shay nicht in ihrer Mannschaft haben wollten, aber als Vater war mir auch Folgendes klar: Wenn mein Sohn mitspielen durfte, dann würde dies ihm ein Dazugehörigkeitsgefühl geben, nach dem er sich so sehr sehnte, und auch die Zuversicht, trotz seiner Behinderung von anderen akzeptiert zu werden.
Ich ging also zu einem der Jungen auf dem Spielfeld und fragte, ohne allzuviel zu erwarten, ob Shay mitspielen könne. Der Junge schaute sich hilfesuchend um und sagte: "Wir haben schon sechs Runden verloren und das Spiel ist gerade beim achten Inning. Ich glaube schon, dass er mitspielen kann. Wir werden versuchen, ihn dann beim neunten Inning an den Schläger kommen zu lassen." Shay kämpfte sich nach drüben zur Bank der Mannschaft und zog sich mit einem breiten Grinsen ein Trikot des Teams an. Ich schaute mit Tränen in den Augen und Wärme im Herzen zu. Die Jungen sahen, wie ich mich freute, weil mein Sohn mitspielen durfte. Am Ende des achten Innings hatte Shays Team ein paar Runden gewonnen, lag aber immer noch um drei im Rückstand. Mitten im neunten Inning zog sich Shay den Handschuh an und spielte im rechten Feld mit. Auch wenn keine Schläge in seine Richtung gelangten, war er doch begeistert, dass er mit dabei sein durfte, und grinste bis zu beiden Ohren, als ich ihm von der Tribüne aus zuwinkte. Am Ende des neunten Innings holte Shays Mannschaft noch einen Punkt. In der jetzigen Ausgangslage war der nächste Run ein potenzieller Siegesrun, und Shay kam als Nächster an die Reihe. Würden sie in diesem Moment Shay den Schläger überlassen und damit die Chance, das Spiel zu gewinnen, aufs Spiel setzen?
Überraschenderweise bekam Shay den Schläger. Jeder wusste, dass ein Treffer so gut wie unmöglich war, denn Shay wusste nicht einmal, wie er den Schläger richtig halten sollte, geschweige denn, wie er den Ball schlagen sollte. Als Shay allerdings an den Abschlagpunkt trat, merkte der Pitcher, dass die gegnerische Mannschaft in diesem Moment nicht gerade auf den Sieg aus zu sein schien, und warf den Ball so vorsichtig, dass Shay ihn wenigstens treffen konnte.
Beim ersten Pitch schwankte Shay etwas unbeholfen zur Seite und schlug vorbei. Der Pitcher ging wieder ein paar Schritte nach vorn und warf den Ball vorsichtig in Shays Richtung. Als der Pitch hereinkam, hechtete Shay zum Ball und schlug ihn tief nach unten gezogen zurück zum Pitcher. Das Spiel wäre nun gleich zu Ende.
Der Pitcher nahm den tiefen Ball auf und hätte ihn ohne Anstrengung zum ersten Baseman werfen können. Shay wäre dann rausgeflogen, und das Spiel wäre beendet gewesen. Aber stattdessen warf der Pitcher den Ball über den Kopf des ersten Basemans und außer Reichweite der anderen Spieler.
Von der Tribüne und von beiden Teams schallte es: "Shay lauf los! Lauf los!"
Noch nie im Leben war Shay so weit gelaufen, aber er schaffte er bis First Base. Mit weit aufgerissenen Augen und etwas verwundert hetzte er die Grundlinie entlang. Allen schrien: "Lauf weiter, lauf weiter!" Shay holte tief Atem und lief unbeholfen, aber voller Stolz weiter, um ans Ziel zu gelangen.
Als Shay um die Ecke zur zweiten Basis bog, hatte der rechte Feldspieler den Ball. Er war der kleinste Junge im Team, der jetzt seine erste Chance hatte, zum Held seines Teams zu werden. Er hätte den Ball dem zweiten Baseman zuwerfen können, aber er hatte verstanden, was der Pitcher vorhatte, und so warf er den Ball absichtlich ganz hoch und weit über den Kopf des dritten Basemans.
Also rannte Shay wie im Delirium zur dritten Basis, während die Läufer vor ihm die Stationen bis nach Hause umrundeten. Alle schrien nun: "Shay, Shay, Shay, lauf weiter, lauf weiter"
Shay erreichte die dritte Basis, weil der gegnerische Shortstop ihm zur Hilfe gelaufen kam und ihn in die richtige Richtung der dritten Basis gedreht und gerufen hatte: "Lauf zur dritten!" "Shay, lauf zur dritten!"
Als Shay die dritte Basis geschafft hatte, waren alle Spieler beider Teams und die Zuschauer auf den Beinen und riefen: "Shay, lauf nach Hause! Lauf nach Hause!" Shay lief nach Hause, trat auf die Platte und wurde als Held des Tages gefeiert, der den Grand Slam erreicht und den Sieg für seine Mannschaft davongetragen hatte.
"An diesem Tag", so sagte der Vater, während ihm die Tränen übers Gesicht liefen, "brachten die Spieler von beiden Mannschaften ein Stück wahrer Liebe und Menschlichkeit in Shays Welt."
Shay erlebte keinen weiteren Sommer mehr. Er starb im folgenden Winter und hatte nie vergessen, wie es war, ein Held zu sein und mich so glücklich gemacht zu haben und zu sehen, wie die Mutter ihren kleinen Helden unter Tränen umarmte, als er nach Hause kam!"
NUN NOCH EINE KLEINE FUßNOTE ZU DIESER GESCHICHTE:
Wir schicken alle Tausende von Witzen per E-Mail durch die Gegend, ohne darüber nachzudenken, aber wenn es darum geht, Nachrichten in Bezug auf Lebensentwürfe zu verschicken, dann zögern die meisten.
Das Derbe, Vulgäre und manchmal auch Obszöne passiert den Cyberspace problemlos, aber die öffentliche Diskussion über erfreuliche Dinge wird in unseren Schulen und an unseren Arbeitsplätzen nur allzu oft unterdrückt.
Die Person, von der du diese Nachricht erhalten hast, ist der Meinung, dass wir alle dazu beitragen können, die Welt zu verändern. Wir alle haben tagtäglich Tausende von Möglichkeiten, die "natürliche Ordnung der Dinge" zu verwirklichen.
Viele scheinbar triviale zwischenmenschliche Kontakte stellen uns vor die Wahl: Geben wir ein bisschen Liebe und Menschlichkeit weiter oder verpassen wir diese Chance und machen die Welt dadurch ein bisschen kälter?
Ein weiser Mann sagte einmal, jede Gesellschaft sei danach zu beurteilen, wie sie ihre am wenigsten gesegneten Mitglieder behandele.

du hast nun zwei möglichkeiten:
1. schließe diese seite
2. kopiere diesen text mit ctrl+c und füge ihn in ein e-mail ein mit ctrl+v, dann sende das email an alle menschen die du kennst:
möge dein tag ein shay-tag sein.
danke chrugi my eyes had lot of nahm taan
i read and read it again and i cry out all my augenwasser
be shy take a day of shay

Sonntag, 22. Februar 2009

nong khai

eigentlich wollte ich nur eine nacht hier bleiben und dann weiterziehen in meine heimat nach chiang mai. gestern traf ich einen engländer, dem es auch so ging und der dann 7 monate hier blieb, inzwischen lebt er schon drei jahre hier.
ich bin im mut mee guesthaus, das von einem palästiner geführt wird. super essen, freundliche bedienung, umgebung traumhaft gestaltet, direkt am nahm kong. tja und jetzt ist es schwierig weiter zu ziehen.
manchmal ändern sich die dinge schneller als man denkt. da reist man jahre umher, auf der suche nach etwas welches man gar nicht genauer beschreiben kann. und dann hält dich eine stadt plötzlich länger fest als du gedacht hast.
erst mal ausruhen, denk ich mir. laos war quand meme anstrengend.
heut hab ich den skulpturenpark besucht von boun leua. dieser laotische mann ist einmal in den bergen spazieren gegangen und fiel in ein loch direkt auf keoku, einem hermit. er hat dann mit diesem erdwesen ein paar jahre gelebt und lernte über buddha und die unterwelt.
the wheel of life at salakaewkoo, so heisst der park, muss man gesehen haben. just amazing. natürlich auch die bis 50 meter hohen skulpturen. buddhas, schlangen, drachen, krieger. alles aus brick gemacht und zement. einfach weil es das billigste material war, das boun leua erhalten konnte. er liegt übrigens im zweiten stock des haupthauses ganz hinten. mumifiziert.
manchmal wünsch ich mir, ich hätte eine familie. kinder. einen partner. aber vielleicht kriegt meine seele immer fernweh, wenn es mir irgendwo zu gut gefällt. vielleicht kann man das denken ändern, wenn man einfach ein ganz klein wenig etwas anderes tut. nicht alles auf einmal. vielleicht aufstehen und erst meditieren statt rauchen. oder mitten in der nacht spazieren gehen.
ich versuche gerade mein tagebuch hochzuladen. seit einer halben stunde arbeitet dieses technische wunderding und noch sind nicht mal fünf bilder oben. keine stadt des internets hier. scheint wirklich nicht so. aber ich habe ja zeit. und das ist gut so. ich habe mir wieder mal zeit genommen zu sein.
gestern hatte ich ein langes gespräch mit einer meiner liebsten. vielleicht gibt es ja partnerschaft, die ein leben dauert ohne sexuell zu sein.
ich muss wieder umdenken und das tut gut. links fahren. kop kun kap statt kop tschai lai lai. sawadii mit händen vor der brust gefaltet. hoffentlich hat mein vater bald eine emailadresse. was einem so alles durch den kopf geht. ist vielleicht zeit für einen monat meditation. change. erst mal das ressort besuchen, das ein paar schweizer am aufbauen sind. und dann weitersehen. immer noch denk ich sehr westlich. dauernd in der zukunft statt im jetzt.